Ruprecht Karls Universit├Ąt Heidelberg

Das 1. Treffen

Länderübergreifenden Projektarbeit zwischen der Grup Scolar Industrial Energetic Schule in Hermannstadt und der Carl Bosch Schule in Heidelberg in Co-Operation des Kirchhoff Instituts und des Physikalischen Instituts der Universität Heidelberg

Tagebuch der ersten Zusammenkunft in Hermannstadt.

1. Tag
Am 15.06.2006 machte sich eine Delegation aus Lehrern der Carl Bosch Schule in Heidelberg, Ausbildern des Kirchhof Instituts und des Physikalischen Instituts der Universität Heidelberg auf den Weg nach Hermannstadt in Rumänien. Ziel der Reise war, den ersten Kontakt mit den Direktoren und den beteiligten Lehrern der Schule in Hermannstadt herzustellen. Als wir auf dem Internationalen Flughafen in Hermannstadt ankamen, wurden wird vom Direktor der Schule, Herrn Cornelius Victor Bercea, und einigen Lehrern der  Grup Scolar Industrial Energetic Schule begrüßt. Wir wurden in unser Hotel gefahren, wo wir unsere Zimmer bezogen und uns für den ersten offiziellen Auftritt umzogen. In der Schule wurden wir von Herrn Direktor Bercea vor dem Lehrerkollegium und Schülern der Schule ganz offiziell begrüßt. Auch unser Direktor der Carl Bosch Schule, Herr Wolff, erwiderte die netten Grußworte und überbrachte auch die Grüße der Stadt Heidelberg. Es folgte eine kurze Vorstellungsrunde der beteiligten Lehrer und Ausbilder und die ersten Gespräche über die Durchführung des Projektes. Dann ging es auch schon weiter im Programm. Wie fuhren zu einem Treffen mit Politikern und Wirtschaftsvertretern von Hermannstadt. Im „Forum der Deutschen“ trafen wir den Parteivorsitzenden Herr Klein, den Landrat Herr Bottesch und den Theologie Professor Herr Philippi zu einer Gesprächsrunde. Nach nochmaliger Vorstellung unseres Vorhabens, kam man nach reger Diskussion über die Finanzierbarkeit des Projektes, zu dem Schluss, dass es für die Schüler beider Schulen etwas ganz Besonderes wäre, wenn dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt werden könnte. Da aber die Stadt und das Land Rumänien die aufzubringenden Kosten nicht finanzieren kann, muss man die Ortsansässigen Firmen davon überzeugen, dass es auch für sie von Vorteil wäre, wenn die neuen Arbeitskräfte im Land vor Ort auf die Integration in die Europäische Union vorbereitet werden. Vielleicht ist ja die eine oder andere Firma bereit das Projekt finanziell zu unterstützen. Auch der Landrat, Herr Bottesch, versicherte uns, dass er alles Mögliche tun wird, um die Firmen davon zu überzeugen. Mit einem Positiven Gefühl für die Durchführbarkeit des Projektes trennte man sich. Nach einem gemütlichen Abendessen ging auch schon der erste Tag in Hermannstadt seinem Ende entgegen.

2. Tag
Um 9:00 Uhr wurden wir im Hotel mit dem Bus abgeholt, der uns dann zur Schule brachte. Dort angekommen zeigte Herr Borcea uns sein Dienstzimmer und die vielen Urkunden und Auszeichnungen von Schülern der Schule für sehr gute Leistungen. Danach wurde das Projekt in allen Einzelheiten dem Lehrerkollegium, Vertreter der Universität von Hermannstadt und den Vertretern von Presse und Fernsehen durch eine Power Point Präsentation von Herrn Wandernoth näher gebracht. Darauf folgend, kamen die einzelnen Projektmitarbeiter zu Wort, um die Einzelheiten des Projektes zu besprechen. Auch in dieser Gesprächsrunde kam man zu dem Schluss, dass dieses Projekt für beide Seiten für Schüler sowie Lehrer und Ausbilder, ein lohnendes Vorhaben sein wird. Im Anschluss der Gesprächrunde wurde uns die Schule gezeigt. Man besichtigte die einzelnen Klassenräume und unterhielt sich mit Lehrern und Schülern der Schule. Diese Gespräche zeigten uns, dass an dieser Schule eine Menge Potential bereit liegt, um dieses Projekt gemeinsam in Angriff zu nehmen und es zu einem Erfolgreichen Abschluss zu bringen. Am späten Nachmittag wurde uns dann ein Stadtführer zur Verfügung gestellt, der uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten und Geschichtliches der Stadt Hermannstadt näher brachte. Hierbei muss man erwähnen, dass die Stadt im Jahre 2007 Europäische Kulturhauptstadt sein wird und sich dafür richtig fein macht. Wir waren alle begeistert von der schönen Altstadt und wünschen hierbei ein erfolgreiches Jahr 2007 als Kulturhauptstadt.

3. Tag
Heute wurden wir von Herrn Borcea auf eine kulturelle Fahrt ins Umland von Hermannstadt eingeladen. Um 9:00 Uhr ging die Fahrt ins nahe gelegene Dorf Michelsberg. Dort wollte man eine Kirchenburg besichtigen, was aber wegen Filmarbeiten leider nicht möglich war. Dafür machten wir einen schönen Spaziergang durch die Landschaft um Michelsberg. Danach war dann erst mal Erfrischung auf einer Apfelplantage  angesagt, da sich das Wetter doch mit sehr warmen Temperaturen bemerkbar machte. Nachdem man sich bei kalten Getränken erholt hatte, ging es weiter in das Freilichtmuseum von Hermannstadt. In einem sehr schönen Park wurden uns die altertümlichen Häuser aus verschiedenen Epochen Rumäniens gezeigt.  Nach dem Mittagessen beschloss man, wegen der hohen Temperaturen, einen Zwischenstopp in einem Bad einzulegen. Für eine Stunde konnte man sich in den Salzseen bei Hermannstadt von der Hitze erholen. Dann ging es weiter nach Sibiel, einem kleinen Dorf 20 km von Hermannstadt entfernt. Dort besichtigten wir das Museum mit Hinterglasmalerei. Am Abend sollten wir dann ein Traditionelles Abendessen in einer Pension in Sibiel erleben. Dort bekamen wir die Gastfreundlichkeit der Menschen in diesem Land nochmals so richtig  vor Augen geführt.

4. Tag
Heute stand schon wieder die Heimreise nach Deutschland bevor. Nach einem guten Frühstück hatte man nochmals Zeit sich bei schönem Wetter die Stadt anzusehen. Aber dann kam auch schon der Abschied von den vielen netten und freundlichen Menschen die wir dort getroffen hatten. Wir wurden von Herrn Borcea und seinem Team zum Flughafen begleitet und nach einer herzlichen und freundschaftlichen Abschlussrede verabschiedeten wir uns in Richtung Deutschland.
Wir sind sicher, dass wir mit der Schule in Hermannstadt die richtigen Partner gefunden haben, um unser hochgestecktes Ziel erreichen zu können. Wie der Direktor Borcea sagte: Wir sind  als Kollegen nach Rumänien gekommen und wir sind als Freunde wieder gegangen. Es war sicherlich nicht die letzte Zusammenkunft mit unseren neuen Freunden aus Hermannstadt.
Vielen Dank nochmals an unsere Freunde für die nette und gastfreundliche Aufnahme.
Auf noch ein großes Dankeschön an Codruta und Doina die für uns die Übersetzungen getätigt haben.

Auf ein baldiges Wiedersehen!

Zeitungsartikel der Rumänischen Zeitungen: Text?
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